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#GewaltAngehen

Quelle: GUV Nds. & Bremen

Gewalt gegen Einsatzkräfte geht die ganze Gesellschaft an. Deshalb startet die gesetzliche Unfallversicherung eine Kampagne.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten haben ein Recht, ihre wichtigen Aufgaben auszuüben, ohne dass ihnen Gewalt droht – seien es tätliche Übergriffe oder Beleidigungen. Die Realität sieht jedoch anders aus:

Im Jahr 2022 wurden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen insgesamt mehr als 14.000 meldepflichtige gewaltbedingte Unfälle bei der Arbeit oder bei ehrenamtlicher Tätigkeit gemeldet, hinzu kommen ungezählte körperliche
und verbale Übergriffe. Beschäftigte aus allen Branchen waren betroffen.

„Null Toleranz bei Gewalt gegen Einsatzkräfte“ – das fordert die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, in einer Resolution.
Die Selbstverwaltung der gesetzlichen Unfallversicherung wendet sich damit gegen jede Form von Gewalt gegen Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. „Beleidigungen, Beschimpfungen, Bedrohungen, Nötigungen
oder tätliche Angriffe auf Beschäftigte und ehrenamtlich engagierte Menschen sind inakzeptabel“, heißt es in der Resolution.

Flankiert wird sie von der bundesweiten DGUV-Kampagne #GewaltAngehen, die im Dezember 2023 am Tag des Ehrenamtes startete. Sechs Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen treten auf Plakaten mit persönlichen
Statements für das gemeinsame Anliegen ein: mehr Respekt, mehr Unterstützung aus der Gesellschaft und einen gewaltfreien Umgang miteinander. Zu sehen sind die Kampagnenmotive in den sozialen Medien und an Bushaltestellen
in einer Reihe von Großstädten.